### 1
**D)**
Maximilian ist ausgeruht und erfahren, aber nervös vor seiner ersten anspruchsvollen Unterrichtsdiskussion. Sein Ziel ist, dass seine Nervosität den Unterricht nicht beeinträchtigt.
A) Ausdrucksunterdrückung: Das Verbergen der Nervosität kostet während der Diskussion Energie und reduziert die Emotion selbst nicht.
B) Ablenkung: Lenkt nur kurzfristig von der Nervosität ab, statt sie an der Wurzel anzugehen – für eine fitte, kompetente Person gibt es bessere Optionen.
C) Kognitive Neubewertung: Inhaltlich sinnvoll, setzt aber erst während der Diskussion an – die Nervosität könnte den Unterricht zu diesem Zeitpunkt bereits beeinträchtigen.
D) Kognitive Neubewertung (antezedenzfokussiert): Maximilian wertet die Situation bereits vor der Diskussion um, indem er sich seine Erfahrung bewusst macht. So wird die Nervosität entschärft, bevor sie den Unterricht stören kann.
### 2
**B)**
Michael ist von den dauerhaften Schäden des Kindes tief getroffen und niedergeschlagen. Sein Ziel ist, einen Umgang mit seiner Traurigkeit zu finden, um weiterhin für seine Patienten da sein zu können.
A) Grübeln/Nachdenken: Das wiederholte Durchdenken eines nicht mehr änderbaren Falls kreist um die Emotion, ohne sie zu verarbeiten, und verstärkt die Belastung eher.
B) Soziale Unterstützung + Akzeptanz: Das Gespräch mit dem Team entlastet emotional, und die Akzeptanz hilft, die unveränderliche Situation anzunehmen – diese Kombination zweier wirksamer Strategien adressiert die Trauer am besten.
C) Gedankenunterdrückung: Verdrängte Trauer wird nicht verarbeitet und kann langfristig stärker zurückkehren – gerade bei tiefer Betroffenheit ineffektiv.
D) Ausdrucksunterdrückung: Verbirgt die Trauer nur nach außen, ohne einen Umgang mit ihr zu finden.
### 3
**D)**
Elena ist motiviert und gut gelaunt, wird aber durch Lukas' ständige Kritik manchmal sehr wütend. Ihr Ziel ist, mit allen Kindern gut auszukommen.
A) Ablenkung: Dämpft die Wut kurzfristig, verbessert die Beziehung zu Lukas aber nicht.
B) Ausdrucksunterdrückung: Verbirgt die Wut nur – der wiederkehrende Konflikt bleibt bestehen.
C) Kognitive Neubewertung: Macht die Situation erträglicher, bringt Elena ihrem Ziel einer guten Beziehung zu Lukas aber nicht aktiv näher.
D) Problemlösung: Elena geht aktiv auf Lukas zu und verändert die Situation selbst. Als fitte, motivierte Person ist das die beste Wahl und führt direkt zum Ziel einer guten Atmosphäre.
### 4
**B)**
Laura hat starke Angst vor Schlangen. Ihr explizites Ziel ist, dass ihre Freundinnen nichts von ihrer Angst bemerken, da sie nicht als furchtsam gelten möchte.
A) Kognitive Neubewertung: Eine stark ausgeprägte Angst lässt sich kaum wegrationalisieren – und Lauras eigentliches Ziel ist nicht die Reduktion der Angst, sondern dass niemand sie bemerkt.
B) Ausdrucksunterdrückung: Die gezielte Kontrolle des Gesichtsausdrucks passt exakt zu ihrem Ziel, die Angst vor den Freundinnen zu verbergen. Wenn die Situationsbeschreibung explizit verlangt, Emotionen nicht zu zeigen, ist Unterdrückung die richtige Strategie.
C) Gedankenunterdrückung: Angst zu ignorieren funktioniert kaum und verstärkt sie häufig sogar.
D) Ablenkung: Schützt nicht davor, dass die Angst im Reptilienhaus sichtbar wird.
### 5
**D)**
Leon macht sich Sorgen, seine beruflichen Aufgaben nicht rechtzeitig erledigen zu können, weil der zugesagte Laptop ausbleibt. Die Situation ist noch aktiv veränderbar.
A) Kognitive Neubewertung: Entlastet höchstens emotional, löst aber das berufliche Problem nicht.
B) Akzeptanz: Verfrüht – die Situation ist sehr wohl beeinflussbar.
C) Ablenkung: Verschiebt die Sorgen nur, ohne etwas zu klären.
D) Problemlösung: Beim Verkäufer nachzufragen und nach Leihgeräten zu fragen verändert die Situation aktiv und beseitigt die Ursache der Sorge. Wenn die Situation veränderbar ist und die Person handlungsfähig, ist Problemlösung die beste Strategie.
### 6
**C)**
Lena ärgert sich über die lautstarke, übertriebene Beschwerde des Stammgastes, muss aber ihre professionelle Haltung bewahren.
A) Kognitive Neubewertung: Macht den Ärger erträglicher, hilft dem unzufriedenen Gast aber nicht weiter.
B) Physiologische Intervention: Tiefes Durchatmen beruhigt kurzfristig, löst das eigentliche Problem aber nicht – diese Strategie ist fast nie die beste Option.
C) Problemlösung: Die Entschuldigung plus das Angebot eines neuen Gerichts entschärft die Beschwerde direkt, wahrt die Professionalität und beseitigt die Ursache des Ärgers.
D) Grübeln/Nachdenken: Bringt in der akuten Situation weder Lena noch den Gast weiter.
### 7
**B)**
Anna ist enttäuscht über ihre überraschende Entlassung und muss sich beruflich neu orientieren. Als widerstandsfähige Person ist sie mental voll belastbar.
A) Grübeln/Nachdenken: Kreist um die nicht mehr änderbare Entlassung und liefert keine Perspektive.
B) Kognitive Neubewertung: Anna deutet ihre Projekterfahrung als Stärke für den Arbeitsmarkt um – das stärkt ihr Selbstvertrauen und motiviert genau für das, was ansteht: die Jobsuche.
C) Ablenkung: Verschafft kurzfristige Erleichterung, bringt sie ihrem beruflichen Neustart aber nicht näher.
D) Akzeptanz: Grundsätzlich gesund, bleibt aber unspezifisch und nutzt – anders als B – ihre vorhandenen Ressourcen nicht aktiv für die Zukunft.
### 8
**B)**
Sophie macht sich Sorgen, weil ihre frisch eingeschulte Tochter eine halbe Stunde überfällig ist. Sie kann die Ungewissheit aktiv beseitigen.
A) Kognitive Neubewertung: Die alternative Erklärung beruhigt vielleicht kurz, schafft aber keine Gewissheit.
B) Problemlösung: Der Anruf in der Schule klärt die Ursache der Sorge unmittelbar und ermöglicht bei Bedarf schnelles Handeln.
C) Akzeptanz/Abwarten: Passives Warten verlängert die Ungewissheit in einer Situation, die Handlungsmöglichkeiten bietet.
D) Ablenkung: Verdrängt die Sorge, statt sie zu klären, und verzögert mögliches wichtiges Handeln.
### 9
**B)**
Julia ist nach dem USMLE-Abschnitt erschöpft und besorgt über die Konsequenzen eines Nichtbestehens. Das Ergebnis kann sie nicht mehr beeinflussen.
A) Gedankenunterdrückung: Verdrängen ist wenig wirksam und für die erschöpfte Julia zusätzlich anstrengend.
B) Ablenkung (mit Entspannung): Da die Prüfung vorbei ist und Julia ausgelaugt ist, ist eine entspannende, ressourcenschonende Aktivität mit Freunden die beste verbleibende Option – sie hilft beim Runterkommen.
C) Kognitive Neubewertung: Klingt verlockend, erfordert aber mentale Kapazität, die Julia in ihrem erschöpften Zustand gerade nicht hat.
D) Ablenkung (Aufgaben): Aufgeschobene Pflichten enthalten keinen erholsamen Aspekt und helfen nicht beim Abschalten.
### 10
**A)**
Emma hat sich umfangreich vorbereitet, bekommt aber auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch Zweifel und Angst, sich zu blamieren.
A) Kognitive Neubewertung: Der Verweis auf ihre sorgfältige Vorbereitung entkräftet die Zweifel an der Wurzel – die Angst verliert ihre Grundlage und Emma geht gestärkt ins Gespräch.
B) Gedankenunterdrückung: Kostet Kraft und reduziert die Nervosität nicht wirklich.
C) Ablenkung: Das Lied beruhigt höchstens kurzfristig, die Zweifel bleiben bestehen.
D) Kognitive Neubewertung (Abwertung des Ziels): Den Misserfolg vorwegzunehmen senkt den Druck nur scheinbar und untergräbt die Motivation kurz vor dem Gespräch.
### 11
**A)**
Max ist über den harschen Ton der E-Mail verärgert. Als anerkannter, zielorientierter Experte ist er voll handlungsfähig.
A) Problemlösung: Eine professionelle Antwort mit Gesprächsangebot klärt die Kritikpunkte direkt und entschärft den Konflikt an der Quelle – ideal für den handlungsfähigen Max.
B) Grübeln/Nachdenken: Stellt ohne konkreten Anlass die eigene Arbeitsweise infrage und kreist um den Ärger.
C) Vermeidung/Ignorieren: Lässt den Konflikt ungelöst – die Kritik steht weiter im Raum.
D) Ausdrucksunterdrückung: Sachlich antworten, ohne die Sache zu klären – der Ärger und der Konflikt bleiben bestehen.
### 12
**B)**
Samuel ist nach einem langen Tag erschöpft, und in ihm steigt Ärger auf, als ihn ein wütender Kunde beschuldigt. Der Kunde muss dennoch professionell betreut werden.
A) Kognitive Neubewertung: Der Perspektivwechsel wäre prinzipiell gut, ist für den erschöpften Samuel aber kaum noch leistbar.
B) Situationsmodifikation (Hilfe holen): Die Übergabe an einen Kollegen stellt sicher, dass der Kunde gut betreut wird, und schützt Samuel vor einer Eskalation – ressourcenschonend und professionell zugleich.
C) Situationsauswahl (Rückzug): Sich zu entfernen vermeidet zwar den Wutausbruch, lässt den aufgebrachten Kunden aber unbetreut zurück.
D) Unterdrückung: Energieintensiv und in seinem erschöpften Zustand riskant – der Ärger könnte trotzdem durchbrechen.
### 13
**C)**
Hannah ist emotional sehr berührt vom Tod des langjährigen Betreuten, kehrt aber erholt und voller Energie aus dem Urlaub zurück.
A) Akzeptanz: Grundsätzlich gesund, nutzt aber Hannahs vorhandene mentale Ressourcen nicht, um die Trauer aktiv zu lindern.
B) Ausdrucksunterdrückung: Es gibt keinen Grund, die Trauer im Team zu verbergen – das kostet nur Energie.
C) Kognitive Neubewertung: Der Gedanke, dass der Verstorbene nach seinen gesundheitlichen Problemen nicht mehr leidet, deutet die Situation tröstlich um. Da Hannah erholt und belastbar ist, kann sie diese wirksame Strategie gut anwenden.
D) Ablenkung: Der Gedanke an den Urlaub beruhigt höchstens kurzfristig und verarbeitet die Trauer nicht.
### 14
**A)**
Maja ist nach Stunden auf dem Langstreckenflug sehr erschöpft, Ärger steigt in ihr auf. Ihr Ziel ist, eine Eskalation an Bord zu vermeiden.
A) Ablenkung (beruhigend): Für die ausgelaugte Maja die ressourcenschonendste wirksame Option – der beruhigende Gedanke senkt den Ärger so weit, dass keine Eskalation droht.
B) Kognitive Neubewertung: Erfordert einen Perspektivwechsel, der ihr in der Erschöpfung kaum noch gelingt.
C) Problemlösung: Aktives Beruhigen und Helfen ist anspruchsvoll und übersteigt ihre aktuellen Ressourcen.
D) Ausdrucksunterdrückung: Energieintensiv und reduziert den inneren Ärger nicht – das Eskalationsrisiko bleibt.
### 15
**C)**
Tobias ist energiegeladen, in Bestform und intensiv vorbereitet, wird aber kurz vor der entscheidenden Prüfung nervös.
A) Kognitive Neubewertung (Restversuche): Hält den Gedanken ans Scheitern präsent, statt Zuversicht aufzubauen.
B) Ablenkung: Positive Gedanken während der Prüfung kosten genau die Aufmerksamkeit, die er vollständig braucht.
C) Kognitive Neubewertung: Der Verweis auf seine gute Beherrschung des Stoffs ist durch die intensive Vorbereitung gedeckt – die Nervosität sinkt und die volle Konzentration bleibt erhalten.
D) Gedankenunterdrückung: Bedenken aktiv „beiseitezulegen" bindet während der Prüfung Aufmerksamkeit und funktioniert selten.
### 16
**C)**
Charlotte ist nach der Schicht körperlich und mental erschöpft und fürchtet, beim Überbringen der schweren Nachricht einen Fehler zu machen.
A) Kognitive Neubewertung: Ihre Befürchtung ist angesichts der Erschöpfung berechtigt – sich die Situation schönzureden schützt den Vater nicht vor einem Fehler.
B) Ausdrucksunterdrückung: Das Gespräch trotz Erschöpfung zu führen riskiert genau den gefürchteten Fehler.
C) Situationsmodifikation (Hilfe holen): Ein erfahrener, nicht erschöpfter Kollege stellt sicher, dass das hochsensible Gespräch gut geführt wird – die professionellste und ressourcenschonendste Lösung.
D) Problemlösung (selbst handeln): Einfühlsam informieren zu wollen ändert nichts daran, dass ihr Zustand das Fehlerrisiko erhöht.
### 17
**D)**
Vanessa ist voller Energie und gut ausgeruht, aber nervös vor ihrer ersten Präsentation vor einem anspruchsvollen Klienten. Sie fürchtet, durch die Nervosität einen schlechten Eindruck zu machen.
A) Ausdrucksunterdrückung: Verbergen kostet während der Präsentation Energie und reduziert die Nervosität nicht.
B) Ablenkung: Positive Erlebnisse lenken nur kurzfristig ab und gehen die Nervosität nicht an der Wurzel an.
C) Kognitive Neubewertung: Inhaltlich richtig, setzt aber erst während der Präsentation an – zu spät, um den befürchteten schlechten Eindruck zu verhindern.
D) Kognitive Neubewertung (antezedenzfokussiert): Vanessa macht sich vor der Präsentation ihre Ausbildung und Erfahrung bewusst und entschärft die Nervosität, bevor sie wirksam werden kann.
### 18
**B)**
Daniel ist nach der anspruchsvollen Prüfung ausgelaugt und geistig erschöpft; Gedanken an ein mögliches Scheitern machen ihn unruhig. Das Ergebnis ist nicht mehr beeinflussbar.
A) Gedankenunterdrückung: Verdrängen ist wenig wirksam und für den Erschöpften zusätzlich anstrengend.
B) Ablenkung (mit Entspannung): Da die Prüfung vorbei ist und Daniel mental ausgelaugt ist, ist eine entspannende Aktivität mit Freunden die beste ressourcenschonende Option.
C) Kognitive Neubewertung: Erfordert mentale Kapazität, die Daniel in seinem Zustand gerade fehlt.
D) Ablenkung (Aufgaben): Aufgeschobene Pflichten haben keinen erholsamen Aspekt und helfen nicht beim Runterkommen.
### 19
**A)**
Sara ist glücklich und motiviert, dann verärgert über das Küchenchaos. Sie möchte ihre Kinder weder anschreien noch bestrafen.
A) Kognitive Neubewertung: Sich bewusst zu machen, dass die Kinder den Topf nicht absichtlich umgestoßen haben, nimmt dem Ärger die Grundlage – für die gut gelaunte Sara leicht umsetzbar und genau zielführend.
B) Situationsauswahl (Rückzug): Die Küche zu verlassen ist unnötig drastisch – Kinder und Chaos bleiben unadressiert.
C) Ausdrucksunterdrückung: So zu tun, als sei nichts passiert, löst den Ärger nicht und gibt den Kindern kein Feedback.
D) Grübeln/Nachdenken: Selbstvorwürfe ändern nichts an der Situation und verstärken die negative Stimmung.
### 20
**A)**
Clara ist akribisch vorbereitet und zuversichtlich, wird aber am Abend vor den Investorenverhandlungen von Versagensangst gepackt.
A) Kognitive Neubewertung: Die Erinnerung an ihre gründliche Vorbereitung entkräftet die Angst an der Wurzel und stellt die Zuversicht wieder her, die sie für die Verhandlung braucht.
B) Kognitive Neubewertung (Alternativen): Hält den Gedanken ans Scheitern präsent, statt Selbstvertrauen aufzubauen.
C) Ablenkung: Vermeidet das Grübeln nur vorübergehend, die Angst bleibt unbearbeitet.
D) Grübeln/Nachdenken: Die intensive Auseinandersetzung mit den Ängsten am Vorabend kann sie eher verstärken als auflösen.
### 21
**D)**
Marie musste wegen der erneut verspäteten Mitarbeiterin im Verkauf aushelfen. Ihr Ziel ist, die Mitarbeiterin auf die Bedeutung von Pünktlichkeit hinzuweisen.
A) Kognitive Neubewertung: Eine Entschuldigung zu unterstellen widerspricht ihrem Ziel, das wiederholte Verhalten anzusprechen.
B) Physiologische Intervention: Durchatmen beruhigt, ersetzt aber nicht das nötige Gespräch.
C) Akzeptanz: Widerspricht direkt ihrem Ziel – das Verhalten soll sich ja ändern.
D) Problemlösung: Das direkte, faire Gespräch mit Nachfrage nach den Gründen adressiert genau das, was Marie erreichen will, und verändert die Situation aktiv.
### 22
**C)**
Lara ist nach dem langen Nachtdienst erschöpft und vom unerwarteten Tod ihrer besten Freundin überwältigt.
A) Unterdrückung: „Stark bleiben" blockiert die notwendige Verarbeitung der Trauer.
B) Akzeptanz: Die rationale Einordnung ist in der akuten, überwältigenden Trauer zu früh und für die Erschöpfte zu anspruchsvoll.
C) Soziale Unterstützung: Das Gespräch mit jemandem, der sie und die Freundin gut kannte, bietet emotionale Entlastung und Trost – ressourcenschonend und in akuter Trauer die beste Strategie.
D) Ablenkung: Verschiebt die Trauer nur, statt sie zu verarbeiten.
### 23
**C)**
Katharina ist traurig und enttäuscht über Natalies wiederholte kurzfristige Absagen. Die Freundschaft ist ihr wichtig.
A) Vermeidung: „Es ist in Ordnung" verschweigt ihre Enttäuschung – das wiederkehrende Problem bleibt unausgesprochen.
B) Ausdrucksunterdrückung + Ablenkung: Kaschiert die Enttäuschung, ohne das Muster der Absagen zu klären.
C) Problemlösung: Die offene Kommunikation über ihre Gefühle adressiert das eigentliche Problem und gibt der Freundschaft die Chance, sich zu klären.
D) Kognitive Neubewertung: Entschuldigt die Absagen ohne Beleg und lässt das wiederholte Muster unangetastet.
### 24
**B)**
Felix hat große Angst vor öffentlichen Auftritten und steht bereits nervös auf der Bühne. Sein explizites Ziel ist, dass die Kollegen sein Lampenfieber nicht bemerken.
A) Ablenkung: An etwas Schönes zu denken kostet während der Präsentation Aufmerksamkeit und gefährdet den Vortrag.
B) Ausdrucksunterdrückung: Ruhig bleiben und das Lampenfieber nicht zeigen entspricht exakt seinem Ziel – da die Emotion bereits voll da ist und verborgen werden soll, ist diese Strategie hier richtig.
C) Gedankenunterdrückung: Angst aktiv zu unterdrücken funktioniert kaum und verstärkt sie oft.
D) Kognitive Neubewertung: Mag die Angst etwas lindern, stellt aber nicht sicher, dass die Kollegen nichts bemerken – verfehlt sein eigentliches Ziel.
### 25
**B)**
Lisa ist zuversichtlich, das Projekt allein zu schaffen, ärgert sich aber über die fehlende Kommunikation des ausgeschiedenen Kollegen. Die Situation ist nicht mehr änderbar.
A) Grübeln/Nachdenken: Die Gründe des Kollegen zu ergründen ändert nichts und bleibt Spekulation.
B) Akzeptanz: Da der Kollege weg ist und Lisa zuversichtlich und handlungsfähig ist, ist das Annehmen der Situation und der Fokus nach vorn die beste Strategie.
C) Ablenkung/Diskussion: Meinungen einzuholen kostet kurz vor der Deadline Zeit, ohne etwas zu lösen.
D) Grübeln/Nachdenken: Die Frage nach dem „Warum" ist rückwärtsgewandt und bringt das Projekt nicht voran.
### 26
**C)**
Carola hat weniger gelernt als geplant und bekommt Angst, als sie die Beispielaufgaben nicht lösen kann. Ihr Ziel ist eine sehr gute Note.
A) Kognitive Neubewertung (unbegründet): Sich einzureden, die Arbeit werde leicht, widerspricht der Realität – sie konnte die Aufgaben ja nicht lösen.
B) Kognitive Neubewertung (unbegründet): Ihr bisheriges Wissen reicht offensichtlich nicht – diese Selbstberuhigung gefährdet ihr Ziel.
C) Problemlösung: Die Angst als Signal zu erkennen und mehr zu lernen behebt die tatsächliche Wissenslücke – nur so erreicht sie die sehr gute Note.
D) Vermeidung/Gedankenunterdrückung: Nicht an die Arbeit zu denken ändert nichts an der Lücke.
### 27
**B)**
Mia ist enttäuscht und niedergeschlagen, weil keine feste Stelle möglich ist. Sie muss optimistisch bleiben, da sie einen Job braucht.
A) Soziale Unterstützung (Trost): Hilft emotional, erzeugt aber nicht den geforderten Optimismus für die Jobsuche.
B) Kognitive Neubewertung: Das Gelernte als Vorteil am Arbeitsmarkt umzudeuten ist durch ihren tatsächlichen Kompetenzzuwachs gedeckt und liefert genau den nötigen Optimismus.
C) Soziale Unterstützung (Aufmunterung): Wie A – kurzfristige Stimmungshebung ohne Zukunftsperspektive.
D) Ablenkung: Verschiebt die Enttäuschung nur.
### 28
**C)**
Nina ist erfahren, einfühlsam und energiegeladen; nach der Lawine steigt Ärger über die beschädigten Skistöcke auf. Ihr Ziel ist, die Situation nicht zu verschlimmern.
A) Grübeln/Nachdenken: Selbstvorwürfe über eine verpasste Warnung ändern nichts mehr.
B) Gedankenunterdrückung: Energieintensiv und wenig wirksam – der Ärger bleibt.
C) Kognitive Neubewertung: Sich bewusst zu machen, dass der Freund die Lawine nicht absichtlich ausgelöst hat, nimmt dem Ärger die Grundlage – für die fitte, einfühlsame Nina gut umsetzbar und deeskalierend.
D) Ausdrucksunterdrückung: Der Ärger bleibt innerlich bestehen und kann später doch ausbrechen.
### 29
**B)**
Florian ist nach der Trennung tief verletzt, seine Gedanken kreisen nur um den Verlust.
A) Ablenkung: Verschafft nur kurzfristige Erleichterung, die Trauer bleibt unverarbeitet.
B) Soziale Unterstützung + Zukunftsorientierung: Trost durch einen guten Freund entlastet emotional, und der Blick nach vorn durchbricht das Gedankenkreisen – die beste Kombination für den akut Verletzten.
C) Akzeptanz: In der akuten Phase zu anspruchsvoll – wer sich nicht einmal über eine Beförderung freuen kann, hat dafür gerade nicht die Ressourcen.
D) Soziale Unterstützung (Besprechen): Das gemeinsame Durchsprechen ähnlicher Erfahrungen kann zum gemeinsamen Grübeln werden – ohne den entlastenden Blick nach vorn.
### 30
**C)**
Tom ist enttäuscht und frustriert, weil der Marathon nach Monaten intensiven Trainings kurzfristig abgesagt wurde. Die Absage ist nicht änderbar.
A) Akzeptanz + Problemlösung: Klingt konstruktiv, springt aber sofort zum Ersatzevent, ohne die Enttäuschung über das „umsonst" wirkende Training zu adressieren.
B) Ablenkung: Gemeinsames Training lenkt nur ab, die Frustration bleibt.
C) Kognitive Neubewertung: Der Kern der Frustration ist das scheinbar vergebliche Training – es als körperlichen und mentalen Gewinn umzudeuten entkräftet genau diesen Gedanken und ist hier die wirksamste Strategie.
D) Grübeln/Nachdenken: Die Suche nach Erklärungen für die Absage ändert nichts und hält die Frustration aufrecht.
### 31
**D)**
Erik ist nach einem langen Arbeitstag verblüfft, als ihn Herr Müller lautstark mit Beschwerden konfrontiert, für die er nicht zuständig ist. Er muss professionell bleiben.
A) Akzeptanz/Beruhigung: Zuhören und ruhig bleiben deeskaliert zwar, löst Herrn Müllers Problem aber nicht.
B) Zurückweisung: Auf die fehlende Zuständigkeit zu verweisen schiebt die Verantwortung ab und wirkt unprofessionell.
C) Grübeln/Nachdenken: Das bloße Überlegen bleibt im Kopf, ohne dass Herr Müller konkrete Hilfe erhält.
D) Problemlösung: Den zuständigen Therapeuten zu informieren bringt die Beschwerde an die richtige Stelle – professionell und für den Patienten die beste Lösung.
### 32
**A)**
Martin ist wehmütig, weil seine Malpause endet und die familiären Verpflichtungen rufen. Die Rückkehr ist unausweichlich.
A) Kognitive Neubewertung + Problemlösung: Die Zeit als Gewinn wertzuschätzen und konkret zu planen, wie er das Malen nebenbei weiterführt, adressiert die Wehmut doppelt – die wirksamste Kombination.
B) Akzeptanz: Ignoriert seinen Wunsch weiterzumalen und wirkt wie erzwungene Freude.
C) Problemlösung (Abschluss): Eine Abschieds-Ausstellung zementiert das Ende des Malens, statt eine Fortführung zu ermöglichen.
D) Soziale Unterstützung: Nicht nötig – Martin ist wehmütig, aber nicht überfordert; Trost allein ändert nichts an seiner Situation.
### 33
**B)**
Isabel macht sich Sorgen über mögliche ernsthafte Gesundheitsprobleme, weil die zugesagten Testergebnisse überfällig sind. Die Situation ist aktiv veränderbar.
A) Ablenkung: Das Training verschiebt die Sorgen nur, ohne Klarheit zu schaffen.
B) Problemlösung: Der Anruf beim Arzt beseitigt die Ungewissheit – die Ursache der Sorge – direkt und unmittelbar.
C) Akzeptanz: Falsch, da sie sehr wohl etwas tun kann – passives Warten verlängert die Sorge unnötig.
D) Kognitive Neubewertung: Die Schuldfrage zu klären beruhigt nicht und liefert keine Ergebnisse.
### 34
**B)**
Veronika ärgert sich über die einfachen Fehler des neuen Mitarbeiters trotz umfassender Schulung. Ihr Ziel als Projektleiterin ist eine schnelle, effektive Einarbeitung.
A) Ablenkung: Positive Gedanken dämpfen den Ärger kurz, lösen aber das Einarbeitungsproblem nicht.
B) Akzeptanz/Kognitive Neubewertung + Problemlösung: Die Lernkurve zu akzeptieren entschärft den Ärger, und das erneute Erklären behebt das Problem aktiv – die Kombination adressiert beides.
C) Ausdrucksunterdrückung + Wiederholung: Ohne innere Umbewertung bleibt der Ärger bestehen und kostet Energie.
D) Grübeln/Nachdenken: Die Selbstanalyse hilft weder ihr noch dem neuen Kollegen unmittelbar.
### 35
**A)**
David ist irritiert, weil seine Partnerin das wichtige Paket vergessen hat. Sein Ziel ist, keinen Streit zu beginnen.
A) Kognitive Neubewertung: Sich klarzumachen, dass das Vergessen keine Absicht war, löst den Ärger an der Wurzel auf – der Streit wird gar nicht erst wahrscheinlich.
B) Ausdrucksunterdrückung: Das Missfallen bleibt innerlich bestehen und kann sich später entladen.
C) Physiologische Intervention: Durchatmen beruhigt nur kurzfristig – bei einer Bagatelle ohne echten Klärungsbedarf ist die Umbewertung die direktere Strategie.
D) Grübeln/Nachdenken: Selbstvorwürfe ändern nichts am vergessenen Paket.
### 36
**D)**
Andreas ist als Vater von der schweren Schädigung des Neugeborenen tief berührt und fühlt sich niedergeschlagen. Sein Ziel ist, einen Umgang mit der Trauer zu finden, um für seine Patienten da zu sein.
A) Grübeln/Nachdenken: Das Überdenken vergangener, nicht änderbarer Fälle kreist um die Emotion, ohne sie zu verarbeiten.
B) Gedankenunterdrückung: Verdrängte Trauer wird nicht verarbeitet und kehrt oft stärker zurück.
C) Ausdrucksunterdrückung: Verbirgt die Trauer nur nach außen, ohne einen echten Umgang zu finden.
D) Soziale Unterstützung + Akzeptanz: Das Gespräch im Team entlastet emotional, und das gemeinsame Annehmen hilft, die unveränderliche Situation zu akzeptieren – die wirksamste Kombination.
### 37
**B)**
Oliver hat Höhenangst, nimmt dem Freund zuliebe am Hindernislauf teil und möchte sich vor den neuen Bekannten nichts anmerken lassen.
A) Kognitive Neubewertung: Eine ausgeprägte Höhenangst lässt sich nicht einfach wegrationalisieren – und sein Ziel ist primär, die Angst zu verbergen.
B) Ausdrucksunterdrückung: Das „Pokerface" entspricht exakt seinem Ziel, sich die Höhenangst vor den Kollegen nicht anmerken zu lassen. Bei einem expliziten Verbergens-Ziel ist Unterdrückung die richtige Strategie.
C) Kognitive Neubewertung (pauschal): „Schon Schlimmeres überstanden" ist zu unspezifisch, um eine Phobie zu dämpfen.
D) Ablenkung: An Nebensächliches zu denken ist beim Hindernislauf riskant und verhindert nicht, dass die Angst sichtbar wird.
### 38
**A)**
Sophia ist motiviert und guter Kundenumgang ist ihr wichtig, aber Herr Müllers wiederholte Besuche beginnen sie zu ärgern.
A) Kognitive Neubewertung (antezedenzfokussiert): Sich vor der Begrüßung klarzumachen, dass Herr Müller nicht absichtlich so handelt, entschärft den Ärger, bevor der Kundenkontakt beginnt – ideal für die fitte, motivierte Sophia.
B) Ausdrucksunterdrückung: Der Ärger bleibt innerlich bestehen und kostet während der Beratung Energie.
C) Kognitive Neubewertung (pauschal): Die allgemeine Floskel über geduldfordernde Kunden wirkt eher resignativ und setzt nicht gezielt vor dem Kontakt an.
D) Ablenkung: An etwas Positives zu denken bindet während der Beratung Aufmerksamkeit und gefährdet die Beratungsqualität.
### 39
**B)**
Zain ist gut vorbereitet und stresserprobt, aber nervös vor dem ersten Gericht für einen wichtigen Kritiker. Er braucht volle Konzentration.
A) Selbstberuhigung (vage): Das wiederholte „Es wird schon gut gehen" während der Zubereitung ist unkonkret und bindet Aufmerksamkeit beim Kochen.
B) Kognitive Neubewertung (antezedenzfokussiert): Sich vorab bewusst zu machen, dass er das Gericht schon oft erfolgreich gekocht hat, ist durch seine Ausbildung gedeckt und entschärft die Nervosität, bevor er anfängt.
C) Ablenkung: An etwas Schönes zu denken kostet beim Kochen genau die Konzentration, die er braucht.
D) Akzeptanz: Die Nervosität anzunehmen ist legitim, nutzt aber seine belegte Erfahrung nicht und reduziert die Anspannung weniger wirksam als B.
### 40
**D)**
Emilia ist nach Präsentation, Kundengespräch und Streit völlig erschöpft; Selbstzweifel und Sorgen plagen sie. Die Ergebnisse kann sie nicht mehr beeinflussen.
A) Ablenkung (Erinnerungen): Rein gedankliche Ablenkung ist bei starker Erschöpfung wenig wirksam.
B) Kognitive Neubewertung: Erfordert mentale Kapazität, die ihr gerade fehlt – zudem ist der „sichere" positive Ausgang nicht belegbar.
C) Ablenkung (Spaziergang): Besser als A, aber sie bleibt allein mit ihren kreisenden Gedanken.
D) Soziale Unterstützung + Ablenkung: Freunde, die sie nachweislich aufmuntern können, entlasten die erschöpfte Emilia aktiv und durchbrechen die Selbstzweifel – die ressourcenschonendste wirksame Option.
### 41
**C)**
Kai ist erschöpft und die eskalierte Mobbing-Situation nimmt ihn sehr mit. Sein Ziel ist, dass sich die Belastung nicht auf seine Familie auswirkt.
A) Grübeln/Nachdenken: Die Analyse, warum ihn die Situation belastet, kreist um die Emotion, ohne sie zu verarbeiten.
B) Ausdrucksunterdrückung: Das Verbergen vor der Familie kostet dauerhaft Kraft – die Belastung selbst bleibt bestehen.
C) Soziale Unterstützung: Das offene Besprechen mit den Kollegen, die die Situation miterlebt haben, verarbeitet die Gefühle am richtigen Ort – Kai wird entlastet, ohne die Familie hineinzuziehen.
D) Kognitive Neubewertung (pauschal): „Man kann nicht alle Probleme lösen" ist für den erschöpften, emotional stark betroffenen Kai zu schwach und wenig tröstlich.
### 42
**B)**
Amara macht sich Sorgen, ob sie die Schokoladenskulptur morgen allein richtig herstellen kann – sie hat das noch nie gemacht. Heute ist der Chefpatissier noch erreichbar.
A) Vermeidung: Die Aufgabe abzugeben verhindert das Lernen – und solche Situationen werden laut Beschreibung wieder vorkommen.
B) Problemlösung: Sich heute die Technik zeigen zu lassen und zu üben beseitigt die Ursache der Sorge direkt – sie ist morgen tatsächlich vorbereitet.
C) Akzeptanz: Lässt ein lösbares Problem ungelöst – die Sorge ist berechtigt, solange sie die Technik nicht beherrscht.
D) Kognitive Neubewertung (unbegründet): Sie hat diese Aufgabe noch nie übernommen – die Selbstberuhigung hat keine Grundlage.
### 43
**B)**
Benjamin ist frustriert über die nur geringfügige Verbesserung und kann sich kaum motivieren. Er muss aber für den letzten Marathon intensiv trainieren.
A) Kognitive Neubewertung (sozialer Vergleich): Unbelegt und liefert keinen Trainingsimpuls.
B) Kognitive Neubewertung + Zielfokus: Sich klarzumachen, dass das Ziel noch erreichbar ist, und sich aufs Training zu konzentrieren erzeugt genau die Motivation, die er für die verbleibenden drei Wochen braucht.
C) Abwertung des Ziels: Die Bestzeit für unwichtig zu erklären untergräbt die nötige Trainingsmotivation.
D) Akzeptanz: Die Frustration zu normalisieren ist nett, motiviert aber nicht für das anstehende intensive Training.
### 44
**D)**
Yara ist erholt und voller Kreativität, wird aber frustriert, als der neue Grafikdesigner erneut um Unterstützung bittet. Ihr sind die Kampagne und eine offene Arbeitsatmosphäre wichtig.
A) Kognitive Neubewertung: Erklärt das Verhalten und entlastet emotional, löst das wiederkehrende Problem aber nicht.
B) Unterdrückung + Wiederholung: Der Frust bleibt, und eine erneut allgemeine Erklärung wird das Nachfragen nicht beenden.
C) Ablenkung + Wiederholung: Wie B – ohne gezielte Klärung wiederholt sich das Muster.
D) Problemlösung: Konkret nachzufragen, wo genau die Schwierigkeiten liegen, behebt die Ursache dauerhaft, passt zur offenen Atmosphäre und ist für die erholte, fitte Yara die beste Wahl.
### 45
**A)**
Kenzo ist wegen der Halbmarathon-Vorbereitung unheimlich gestresst und geistig wenig flexibel; das Passwort-Formular frustriert ihn zunehmend.
A) Akzeptanz: Sich zuzugestehen, dass Frust in dieser Situation normal ist, ist ressourcenschonend und als einzige Strategie mit seinem eingeschränkten Zustand gut vereinbar.
B) Gedankenunterdrückung: „Runterschlucken" ist energieintensiv und wenig wirksam.
C) Grübeln/Selbstvorwürfe: Verstärkt den Frust, statt ihn zu lindern.
D) Kognitive Neubewertung (Humor/Distanz): Erfordert genau die kognitive Flexibilität, die ihm laut Beschreibung aktuell fehlt.
### 46
**D)**
Leonie ist wütend, weil ihr Teamkollege den Sieg trotz geringen Einsatzes als gleichmäßige Teamleistung darstellt. Ihr Ziel ist, einen starken und teamorientierten Eindruck zu hinterlassen.
A) Kognitive Neubewertung (unbegründet): Unterstellt dem Kollegen eine Rechtfertigung, für die es keinen Beleg gibt.
B) Grübeln/Nachdenken: Die Analyse der eigenen Wut ändert nichts an der Situation.
C) Kognitive Neubewertung (unbegründet): Auch für private Probleme des Kollegen gibt es keinen Hinweis im Text.
D) Ausdrucksunterdrückung: Den Ärger in der öffentlichen Lob-Situation nicht zu zeigen und freundlich zu bleiben sichert genau den teamorientierten Eindruck, der ihr Ziel ist.
### 47
**C)**
Amir ist frustriert, weil ihn die ungerechtfertigten Anschuldigungen des Teammitglieds persönlich treffen. Er ist motiviert und legt Wert auf offene Kommunikation.
A) Kognitive Neubewertung (Selbstbeschuldigung): Eine unbegründete Schuldübernahme verstärkt die Kränkung eher.
B) Ausdrucksunterdrückung: Kostet Energie und löst weder den Frust noch den Konflikt.
C) Kognitive Neubewertung: Die Anschuldigungen dem Stress des Mitarbeiters zuzuschreiben statt sich selbst nimmt der persönlichen Kränkung die Schärfe und erhält die Arbeitsbeziehung – für den belastbaren Amir gut umsetzbar.
D) Gedankenunterdrückung: „Herunterschlucken" ist wenig wirksam, der Frust bleibt bestehen.
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**C)**
Zoe nimmt die Nachricht vom Weggang ihres Lieblingsschülers emotional sehr mit. Einschränkung: Perspektivwechsel fallen ihr schwer – und sie muss jetzt konzentriert unterrichten.
A) Ausdrucksunterdrückung: Das Verbergen kostet während des gesamten Unterrichts Kraft.
B) Ablenkung: Der Gedanke ans Wochenende hilft nur kurz und verarbeitet die Enttäuschung nicht.
C) Akzeptanz: Sich einzugestehen, dass Enttäuschung normal ist, und die Situation anzunehmen erfordert keinen Perspektivwechsel und macht den Kopf frei für den Unterricht – die zu ihrem Zustand passende Strategie.
D) Kognitive Neubewertung: Sich in die Lage des Schülers zu versetzen erfordert genau den Perspektivwechsel, der Zoe laut Beschreibung schwerfällt.