### 1 Fynn ist leidenschaftlicher Oldtimer-Fan und sieht bei der Ausfahrt Carstens perfekt restaurierten Sportwagen – genau das Auto, das er selbst immer haben wollte. Eher wahrscheinlich: - C: Neidisch – Carsten besitzt etwas Konkretes (den Sportwagen), das Fynn laut Text „auch immer haben wollte". Damit sind beide Bedingungen für Neid erfüllt: fremder Besitz und der explizite eigene Wunsch danach. Eher unwahrscheinlich: - A: Eifersüchtig – Eifersucht bezieht sich immer auf eine Beziehung zu einem Menschen, nie auf einen Gegenstand. Hier geht es um ein Auto, nicht um die Angst, eine Person zu verlieren. - B: Ärger – Es gibt keine Ungerechtigkeit und kein blockiertes Ziel; Carsten hat Fynn nichts getan. - D: Traurig – Fynn hat nichts verloren; das bloße Nicht-Besitzen eines Wunschobjekts ist kein Verlust im Sinne von Trauer. - E: Bereut etwas – Es gibt keine frühere Entscheidung Fynns, die sich im Nachhinein als falsch herausgestellt hätte. ### 2 Eliana hat sich auf ihre letzte, nicht wiederholbare Prüfung intensiv vorbereitet, wird vier Tage davor krank, und es ist unklar, ob sie antreten kann. Eher wahrscheinlich: - A: Ärger – Die unverschuldete Krankheit blockiert kurz vor dem Ziel ihren Studienabschluss; über ein so vermeidbar wirkendes Hindernis im ungünstigsten Moment ärgert man sich. - D: Angst – Es droht ein negatives Ereignis (Prüfung verpassen, keine Wiederholungsmöglichkeit), der Ausgang ist ungewiss („es ist unklar, ob…") und sie hat kaum Kontrolle darüber – alle Bedingungen für Angst sind erfüllt. Eher unwahrscheinlich: - B: Erleichtert – Es hat sich keine Belastung aufgelöst, im Gegenteil: Sie ist gerade erst entstanden. - C: Bereut etwas – Eliana hat keine Fehlentscheidung getroffen; sie war sogar besonders gut vorbereitet. - E: Traurig – Noch ist nichts endgültig verloren; die Situation ist offen und bedrohlich (→ Angst), nicht abgeschlossen negativ. ### 3 Kemal steht als Investor unter Druck, spekuliert auf fallende Kurse – und die Aktie fällt nach den Quartalszahlen sogar deutlich stärker als erwartet, sodass er günstig kaufen kann. Eher wahrscheinlich: - B: Freude – Sein Plan geht auf und er kann die Aktie günstiger kaufen als erhofft – ein klar positives Ereignis. - C: Überrascht – Der Kurs fällt „sogar noch wesentlich mehr", als er erwartet hat; das Ausmaß war für ihn unerwartet. - D: Erleichtert – Kemal stand wegen früherer Fehlinvestitionen „sehr unter Druck"; die gelungene Investition mindert diese Belastung. Eher unwahrscheinlich: - A: Zuversichtlich – Ob die neue Investition tatsächlich erfolgreich wird, ist offen; der Text liefert keinen Beleg für eine positive Zukunftserwartung. - E: Dankbar – Es gibt keine Person, die ihm geholfen oder etwas zugewendet hätte; der Kursverlauf ist ein Marktereignis. ### 4 Sigrun sorgt sich nach ihrer Knie-Operation, wie sie einkaufen gehen soll – da bietet ihr Sohn, zu dem sie eine sehr gute Beziehung hat, von sich aus an, das zu übernehmen. Eher wahrscheinlich: - A: Liebe – Die „sehr gute Beziehung" zum Sohn ist explizit beschrieben, und seine fürsorgliche Geste unterstreicht die enge Bindung. - B: Dankbar – Der Sohn bietet konkrete Hilfe an, von der Sigrun direkt profitiert – die klassische Dankbarkeits-Situation. - D: Erleichtert – Ihre Sorge um die Einkäufe (bestehende Belastung) löst sich durch das Hilfsangebot auf. - E: Freude – Der Besuch und das Hilfsangebot des Sohnes sind ein positives Ereignis, über das sie sich freut. Eher unwahrscheinlich: - C: Herausgefordert und motiviert – Es gibt keine schwierige Aufgabe, die sie engagiert angehen will; ihr Problem wird ihr ja gerade abgenommen. ### 5 Phillip macht Niko nach einem großartigen Abendessen im Urlaub einen Heiratsantrag, und Niko sagt Ja. Eher wahrscheinlich: - C: Freude – Der Antrag des langjährigen Partners ist ein hochpositives Ereignis; Nikos „Ja" zeigt, dass es genau das ist, was er will. Eher unwahrscheinlich: - A: Erleichtert – Es bestand vorher keine Sorge oder Belastung, die sich auflösen könnte. - B: Dankbar – Ein Antrag ist keine Hilfe oder einseitige Zuwendung, von der Niko „profitiert", sondern ein gegenseitiges Beziehungsereignis. - D: Ausgeglichen – Ein Antrag löst starke emotionale Bewegung aus – das Gegenteil eines ruhigen, schwankungsfreien Zustands. - E: Stolz – Es liegt keine besondere eigene Leistung oder die einer nahestehenden Person vor. ### 6 Hannes, ein erfahrener und geschätzter Mitarbeiter, wird gebeten, die Führungsposition seines in Pension gehenden Chefs zu übernehmen. Er sagt zu, weil er überzeugt ist, dass er das schafft. Eher wahrscheinlich: - B: Zuversichtlich – Der Zukunftsbezug (neue Führungsrolle) ist gegeben, und der Text belegt explizit seinen Glauben an den Erfolg („überzeugt, dass er das schafft"). Eher unwahrscheinlich: - A: Stolz – Stolz bezieht sich auf bereits Erreichtes; hier steht die Aufgabe erst bevor. Das Angebot selbst ist eine Chance, noch keine vollbrachte Leistung. - C: Erleichtert – Es gab keine vorherige Belastung oder Sorge, die sich auflöst. - D: Dankbar – Die Position ist Anerkennung seiner Arbeit, keine Hilfe oder Zuwendung im Sinne der Dankbarkeits-Bedingungen; der Text belegt kein Dankbarkeitsempfinden. - E: Beeindruckt – Niemand hat eine Leistung erbracht, die Hannes' Erwartungen übertroffen hätte. ### 7 Lizas beste Freundin Alicia hat seit Kurzem einen Freund und sagt seither alle Treffen mit der Begründung ab, sie sei mit ihm unterwegs. Eher wahrscheinlich: - B: Eifersüchtig – Eine dritte Person (der neue Freund) gefährdet Lizas enge Freundschaft; sie „verliert" Alicias Zeit und Aufmerksamkeit an ihn – die klassische Eifersuchts-Konstellation. - D: Enttäuscht – Liza erwartet von ihrer besten Freundin gemeinsame Zeit wie bisher; diese Erwartung wird wiederholt nicht erfüllt. Eher unwahrscheinlich: - A: Angst – Es droht kein konkret bedrohliches Ereignis mit ungewissem Ausgang; die Situation ist unangenehm, aber nicht angstauslösend. - C: Schuldig – Liza hat nichts getan, das die Situation verursacht hätte. - E: Neidisch – Es geht nicht um einen Besitz, den Liza haben will, sondern um die Beziehung zu Alicia → Eifersucht, nicht Neid. ### 8 Bastian hat mit viel Vorbereitung ein kreatives Weihnachtsessen für die Familie geplant, doch einige Gerichte misslingen und schmecken auch der Familie spürbar nicht. Eher wahrscheinlich: - A: Ärger – Trotz großen Aufwands misslingen ihm Kochschritte; über das Scheitern der eigenen Mühe ärgert man sich. - E: Enttäuscht – Er hatte eine klare Erwartung an sein Festtagsessen („viel Arbeit in die Vorbereitung gesteckt"), die nicht erfüllt wurde. Eher unwahrscheinlich: - B: Erleichtert – Es löst sich keine Belastung auf; das negative Ereignis tritt gerade ein. - C: Schämt sich – Ein misslungenes Essen ist kein moralisches Fehlverhalten, und niemand spricht es offen an; sein Ansehen in der Familie steht nicht ernsthaft auf dem Spiel. - D: Bereut etwas – Es gibt keine Entscheidung, die sich als falsch herausgestellt hat; die Misserfolge passierten ihm beim Kochen. ### 9 Corinna arbeitet hart in ihrem Traumjob und wird von den Kollegen geschätzt – doch im Feedback-Gespräch erklärt die Chefin überraschend, sie sei unzufrieden und Corinna werde wohl nicht lange bleiben. Eher wahrscheinlich: - A: Traurig – Ihr droht der Verlust ihres Traumjobs, in den sie viel Herzblut gesteckt hat – ein schmerzhaftes negatives Ereignis. - B: Überrascht – Alles sprach für ihre gute Arbeit (Überstunden, Wertschätzung der Kollegen); mit dieser Rückmeldung konnte sie nicht rechnen. - D: Entmutigt – Das massive negative Feedback der Chefin erschüttert ihr Selbstvertrauen in ihre Arbeit – die Kernbedingung für Entmutigung. Eher unwahrscheinlich: - C: Bereut etwas – Corinna hat keine Fehlentscheidung getroffen; sie hat alles gegeben. - E: Zuversichtlich – Es gibt keinerlei Grund für eine positive Zukunftserwartung; ihr wird sogar das baldige Aus in Aussicht gestellt. ### 10 Chiara muss allein einen schweren Karton in ihre Wohnung tragen, als ein Nachbar im Stiegenhaus seine Hilfe anbietet. Eher wahrscheinlich: - D: Dankbar – Eine andere Person bietet konkrete Hilfe an, von der Chiara direkt profitiert – alle Dankbarkeits-Bedingungen sind erfüllt; zudem bestätigt es ihren Glauben an Hilfsbereitschaft. Eher unwahrscheinlich: - A: Beeindruckt – Ein Hilfsangebot ist freundlich, aber keine außergewöhnliche Leistung, die Erwartungen übertrifft – zumal Chiara ohnehin an Hilfsbereitschaft glaubt. - B: Stolz – Es liegt keine eigene Leistung vor. - C: Erleichtert – Der Text beschreibt keine vorherige Sorge oder Belastung; das Tragen war mühsam, aber kein belastendes Problem. - E: Ausgeglichen – Die Alltagssituation sagt nichts über einen stabilen, schwankungsfreien Gesamtzustand aus. ### 11 Tamina ist für einen neuen Job mit ihrem Sohn umgezogen; er findet in der neuen Schule keinen Anschluss, seine Leistungen lassen nach, und all ihre Unterstützung scheint nicht zu helfen. Eher wahrscheinlich: - B: Traurig – Das anhaltende Leid ihres Sohnes und ihre Machtlosigkeit („es scheint nichts zu helfen") lösen seelischen Schmerz aus; Trauer kann auch durch das Leid einer nahestehenden Person entstehen. - C: Liebe – Die enge Bindung ist belegt: Sie „will für ihren Sohn nur das Beste" und „versucht alles, um ihn zu unterstützen". - E: Mitleid – Ihr Sohn befindet sich in einer unglücklichen Lage, und sie nimmt sein Leid deutlich wahr – die Kernbedingungen für Mitleid. Eher unwahrscheinlich: - A: Bereut etwas – Der Umzug war beruflich notwendig; der Text liefert keinen Beleg, dass sie ihre Entscheidung im Nachhinein als falsch bewertet. - D: Schuldig – Sie hat kein Fehlverhalten gezeigt, sondern unterstützt ihren Sohn nach Kräften; die Probleme entstanden durch die Umstände, nicht durch vermeidbares eigenes Versagen. ### 12 July stellt trotz schwierigem Verhältnis zur Chefin ein aufwendiges Projekt erfolgreich fertig – doch im Artikel der Firmenzeitung wird allein die Chefin als Verantwortliche präsentiert, Julys Name fällt nirgends. Eher wahrscheinlich: - B: Verachtung – Die Chefin schmückt sich mit fremder Leistung – ein moralisch verwerfliches Verhalten, das July angesichts des ohnehin belasteten Verhältnisses klar negativ bewertet. - E: Ärger – Ihre Leistung wird ihr ungerechterweise nicht zugeschrieben; diese Ungerechtigkeit ist ein klassischer Ärger-Auslöser. Eher unwahrscheinlich: - A: Mitleid – Niemand befindet sich in einer leidvollen Lage. - C: Schämt sich – July hat kein Fehlverhalten gezeigt; ihr Ansehen ist nicht durch eigenes Zutun beschädigt. - D: Neidisch – Es geht nicht darum, dass July etwas haben will, das der Chefin zusteht – die Anerkennung gebührt ihr selbst und wurde ihr genommen → Ärger und Verachtung, nicht Neid. ### 13 Thomas hat seinen Freund tagelang intensiv auf die Mathematik-Prüfung vorbereitet; der Freund fällt trotzdem durch und ist sehr niedergeschlagen. Eher wahrscheinlich: - A: Mitleid – Sein Freund leidet sichtbar („sehr niedergeschlagen"), Thomas nimmt diese Not wahr und hat das Leid nicht verschuldet. - C: Traurig – Das Leid einer nahestehenden Person kann auch bei einem selbst seelischen Schmerz auslösen, zumal sein großer Einsatz das Ergebnis nicht verhindern konnte. Eher unwahrscheinlich: - B: Entmutigt – Thomas verfolgt kein eigenes Ziel, an dem sein Selbstvertrauen erschüttert werden könnte; es war die Prüfung des Freundes. - D: Ärger – Niemand hat sich falsch verhalten; der Freund hat sich helfen lassen und es versucht. - E: Schuldig – Thomas hat sich „viel Zeit genommen" und alles getan, um zu helfen – es gibt kein kontrollierbares Fehlverhalten, das den Misserfolg verursacht hätte. ### 14 Emiras Bild, in das sie unzählige Stunden gesteckt hat und an dessen Verkauf sie fest glaubte, kommt trotz sorgfältiger Verpackung stark beschädigt in der Galerie an und ist unverkäuflich. Eher wahrscheinlich: - D: Enttäuscht – Sie „glaubt fest daran, dass das Bild verkauft wird" – diese klar belegte Erwartung wird durch die Beschädigung zunichtegemacht. Eher unwahrscheinlich: - A: Schämt sich – Es liegt kein Fehlverhalten vor, das andere bemerken könnten. - B: Entmutigt – Niemand hat ihr Selbstvertrauen in ihre künstlerischen Fähigkeiten erschüttert; der Schaden ist ein äußeres Unglück, kein negatives Feedback. - C: Ausgeglichen – Die Situation löst starke negative Emotionen aus – das Gegenteil von Ausgeglichenheit. - E: Bereut etwas – Sie hat keine falsche Entscheidung getroffen; sie hat das Bild sogar „sorgfältig verpackt" und einen spezialisierten Dienst beauftragt. ### 15 Lilli ist sich sicher, dass das große Paket unter dem Christbaum das Fahrrad ist, das sie sich gewünscht hat – doch dann erhält ihr Bruder das Paket, und darin ist genau dieses Fahrrad. Eher wahrscheinlich: - A: Neidisch – Ihr Bruder besitzt nun genau das, was sie sich explizit gewünscht hat – fremder Besitz plus eigener Wunsch danach. - B: Enttäuscht – Ihre feste Erwartung („ist sich sicher, dass es sich um das Fahrrad handelt") wird nicht erfüllt. - C: Überrascht – Mit dieser Wendung hat sie nicht gerechnet; sie war vom Gegenteil überzeugt. Eher unwahrscheinlich: - D: Eifersüchtig – Es geht um einen Gegenstand, nicht um die Angst, eine Person an jemanden zu verlieren. - E: Bereut etwas – Lilli hat keine Entscheidung getroffen, die sich als falsch herausstellen konnte. ### 16 Saskia hat verschlafen und rennt zur Straßenbahn, um ihren wichtigen Kundentermin zu erreichen – ein aussteigender Herr blockiert die Tür, damit die Bahn nicht ohne sie wegfährt. Eher wahrscheinlich: - B: Dankbar – Ein Fremder hilft ihr aktiv und konkret, und sie profitiert unmittelbar davon (sie erwischt die Bahn). Eher unwahrscheinlich: - A: Herausgefordert und motiviert – Das Erwischen einer Bahn ist keine anspruchsvolle Aufgabe mit innerem Antrieb. - C: Zuversichtlich – Ein Beleg für eine positive Zukunftserwartung (z. B. den Termin sicher zu schaffen) fehlt im Text. - D: Ärger – Die Situation geht gut aus; es gibt im Moment des Türblockierens keinen Ärger-Auslöser. - E: Bereut etwas – Verschlafen ist keine bewusste Entscheidung, die sie im Nachhinein als falsch bewerten könnte. ### 17 Sammler Marvin geht beim Verkaufsstart der limitierten Sneaker trotz frühen Erscheinens leer aus – am Abend erfährt er, dass ein Freund noch ein Paar bekommen hat. Eher wahrscheinlich: - B: Neidisch – Der Freund besitzt genau das limitierte Paar, das Marvin unbedingt haben wollte – fremder Besitz plus expliziter eigener Wunsch. Eher unwahrscheinlich: - A: Eifersüchtig – Es geht um einen Gegenstand, nicht um eine bedrohte Beziehung. - C: Bereut etwas – Marvin hat alles richtig gemacht (extra vor Ladenöffnung angereist); es gibt keine Fehlentscheidung. - D: Erleichtert – Es löst sich keine Belastung auf; sein Wunsch bleibt unerfüllt. - E: Schämt sich – Es liegt kein Fehlverhalten vor, das sein Ansehen beschädigen könnte. ### 18 Karims Wecker läutet nicht, er verschläft den Online-Verkaufsstart, und die Konzerttickets seiner Lieblingsband sind bereits ausverkauft. Eher wahrscheinlich: - A: Enttäuscht – Er hatte sich auf das Konzert eingestellt und den Kauf konkret geplant; diese Hoffnung wird zerstört. - B: Ärger – Der defekte Wecker vereitelt sein Vorhaben; über solche vermeidbaren äußeren Umstände ärgert man sich. - D: Traurig – Das Konzerterlebnis seiner Lieblingsband ist endgültig verloren – ein echter Verlust. Eher unwahrscheinlich: - C: Entmutigt – Niemand hat sein Selbstvertrauen erschüttert; es geht nicht um eine Fähigkeit oder Aufgabe. - E: Schuldig – Er hat sich verantwortungsvoll verhalten (Wecker gestellt); das Versagen des Weckers war nicht kontrollierbar. ### 19 Lorenz wird zu Unrecht des Laptop-Diebstahls beschuldigt und muss mit Jobverlust und Anzeige rechnen – ein überzeugter Kollege findet den echten Dieb über eine Verkaufsplattform und beweist Lorenz' Unschuld. Eher wahrscheinlich: - C: Erleichtert – Die massive Belastung (drohender Jobverlust, Anzeige) löst sich durch den Unschuldsbeweis vollständig auf – die klassische Erleichterungs-Situation. - D: Dankbar – Der Kollege hat ihn aktiv unterstützt und die entlastenden Beweise gefunden; Lorenz profitiert unmittelbar davon. Eher unwahrscheinlich: - A: Stolz – Es liegt keine eigene Leistung vor; der Kollege hat die Beweise gefunden. - B: Schuldig – Lorenz war unschuldig und hat nichts falsch gemacht. - E: Zuversichtlich – Es geht um die Auflösung einer vergangenen Belastung, nicht um eine positive Zukunftserwartung. ### 20 Marcel ist in Pamina verliebt und trifft sie zufällig mit ihrem neuen Freund – beim Weggehen legt dieser den Arm um ihre Schulter. Eher wahrscheinlich: - C: Eifersüchtig – Eine dritte Person hat die Zuneigung der Frau, die Marcel liebt; die demonstrative Geste führt ihm das direkt vor Augen – die klassische Eifersuchts-Konstellation. Eher unwahrscheinlich: - A: Bereut etwas – Der Text nennt keine Entscheidung (etwa ein verpasstes Geständnis), die Marcel im Nachhinein als falsch bewertet. - B: Traurig – Pamina war nie in einer Beziehung mit Marcel; es fehlt der Beleg für einen tatsächlichen Verlust im Sinne von Trauer. - D: Ärger – Niemand verhält sich falsch oder ungerecht. - E: Enttäuscht – Es gab keine belegte Erwartung oder Hoffnung, die enttäuscht worden wäre. ### 21 Benedikt hat monatelang intensiv für den MedAT gelernt, fest an seinen Erfolg geglaubt und wurde von seiner Mutter stark unterstützt – er erreicht ein gutes Ergebnis und kann Medizin studieren. Eher wahrscheinlich: - B: Freude – Das gute Ergebnis und der Studienstart sind ein hochpositives Ereignis. - D: Stolz – Das Ergebnis ist seine eigene, durch monatelange intensive Vorbereitung erbrachte Leistung. - E: Dankbar – Er ist sich „sicher, dass er es ohne die Unterstützung seiner Mutter nicht geschafft hätte" – konkrete Hilfe, von der er profitiert hat. Eher unwahrscheinlich: - A: Erleichtert – Er „glaubt fest daran, den Test gut zu bewältigen" – ohne vorherige Sorge gibt es keine Belastung, die sich auflösen könnte. - C: Überrascht – Der Erfolg entspricht genau seiner Erwartung. ### 22 Viktoria und Martha haben Tickets für ihre Lieblingsband – kurz vor dem Konzert wird Martha unerwartet krank und kann nicht mitkommen. Gefragt ist, wie sich Martha fühlt. Eher wahrscheinlich: - D: Ärger – Die unverschuldete Krankheit vereitelt im letzten Moment das lang ersehnte Konzert; über so ein Pech im ungünstigsten Moment ärgert man sich. Eher unwahrscheinlich: - A: Bereut etwas – Krankwerden ist keine Entscheidung; es gibt nichts, das sie hätte anders machen können. - B: Schämt sich – Krankheit ist kein Fehlverhalten und beschädigt ihr Ansehen nicht. - C: Angst – Eine gewöhnliche Erkrankung ohne bedrohlichen, ungewissen Ausgang erfüllt die Angst-Bedingungen nicht. - E: Mitleid – Martha ist selbst die Betroffene; es leidet keine andere Person, deren Not sie wahrnehmen könnte. ### 23 Martin erzählt seinem Kollegen vertraulich von seinem geplanten Jobwechsel – wenige Tage später spricht ihn sein Chef darauf an, weil der Kollege es weitererzählt hat. Eher wahrscheinlich: - C: Ärger – Der Vertrauensbruch des Kollegen bringt Martin in eine heikle Lage (der Vertrag ist noch nicht unterschrieben) – ein klarer Ärger-Auslöser durch das Fehlverhalten eines anderen. - E: Enttäuscht – Martin hatte die explizite Erwartung, dass der Kollege schweigt („bittet ihn, es niemandem zu erzählen"); diese Erwartung wurde enttäuscht. Eher unwahrscheinlich: - A: Traurig – Es liegt kein Verlust oder tiefes Unglück vor, sondern ein Vertrauensbruch mit praktischen Folgen. - B: Neidisch – Niemand besitzt etwas, das Martin haben möchte. - D: Schämt sich – Ein geplanter Jobwechsel ist kein Fehlverhalten; nicht Martins Ansehen ist beschädigt, sondern das Vertrauen zum Kollegen. ### 24 Marks Sohn, dem er sehr nahesteht, schenkt ihm zum Geburtstag ein selbst gebasteltes Werkstück, das er extra für ihn gemacht hat. Eher wahrscheinlich: - A: Freude – Das persönliche, extra für ihn gebastelte Geschenk seines geliebten Sohnes ist ein eindeutig positives Ereignis. Eher unwahrscheinlich: - B: Zuversichtlich – Es gibt keinen Zukunftsbezug. - C: Erleichtert – Es bestand keine Belastung, die sich auflösen könnte. - D: Herausgefordert und motiviert – Es liegt keine anspruchsvolle Aufgabe vor. - E: Stolz – Ein gebasteltes Geschenk ist eine liebevolle Geste, aber der Text betont die Zuwendung, nicht eine herausragende Leistung des Sohnes, auf die Mark stolz wäre. ### 25 Caro ist auf der Beerdigung ihres plötzlich verstorbenen Mannes; sie kann seinen Tod noch nicht fassen, blickt aber auf viele schöne gemeinsame Jahre zurück. Eher wahrscheinlich: - A: Traurig – Der plötzliche Tod des Ehemanns ist der schwerste denkbare Verlust; ihre Fassungslosigkeit belegt den seelischen Schmerz. Eher unwahrscheinlich: - B: Mitleid – Es leidet keine andere Person, deren Not sie wahrnimmt; sie selbst ist die Trauernde. - C: Neidisch – Niemand besitzt etwas, das sie haben möchte. - D: Ärger – Ein Herzinfarkt ist niemandes Schuld; es gibt keinen Adressaten für Ärger. - E: Bereut etwas – Sie blickt ausdrücklich positiv und erfüllt zurück („alles erreicht, was sie sich gewünscht hat"); nichts deutet auf eine als falsch empfundene Entscheidung hin. ### 26 Die fleißige, karriereorientierte Beate präsentiert ihr aufwendiges Projekt mit Begeisterung beim ganzen Team – ihr Chef stellt ihr daraufhin eine baldige Beförderung in Aussicht, wenn sie weiter so arbeitet. Eher wahrscheinlich: - A: Stolz – Sie hat ein wichtiges Projekt unter hohem Einsatz erfolgreich abgeschlossen, und alle sind begeistert – eine klar belegte besondere Leistung. - B: Herausgefordert und motiviert – Die in Aussicht gestellte Beförderung ist an weiterhin ausgezeichnete Arbeit geknüpft – ein anspruchsvolles Ziel, das die ehrgeizige Beate anspornt. - D: Freude – Das Lob und die Beförderungsaussicht sind ein eindeutig positives Ereignis. Eher unwahrscheinlich: - C: Erleichtert – Es ist keine vorherige Sorge oder Belastung belegt, die sich auflösen würde. - E: Ausgeglichen – Die Situation ist emotional bewegend (Begeisterung, Aussicht auf Beförderung), kein ruhiger, schwankungsfreier Zustand. ### 27 Trainerin Elena macht sich nach dem Spiel heimlich vor Fans über Ersatzspielerin Rahel lustig; Rahel bekommt es mit und läuft weinend vom Platz, die Fans blicken Elena böse an – verletzen wollte sie Rahel nie. Eher wahrscheinlich: - B: Schämt sich – Ihr Fehlverhalten (Lästern) wurde öffentlich sichtbar, und die bösen Blicke der Fans zeigen ihr den Ansehensverlust unmittelbar – alle Scham-Bedingungen sind erfüllt. - C: Schuldig – Ihr eigenes, vermeidbares Verhalten hat Rahels Leid (weinend vom Platz) direkt verursacht. Eher unwahrscheinlich: - A: Mitleid – Mitleid setzt voraus, dass man das Leid des anderen nicht selbst verursacht hat – Elena ist aber die Verursacherin → Schuldgefühl statt Mitleid. - D: Entmutigt – Niemand hat ihr Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten erschüttert. - E: Angst – Es droht kein ungewisses zukünftiges Ereignis; das Negative ist bereits eingetreten. ### 28 Konstantin verlässt die Prüfung trotz guter Vorbereitung mit einem sehr unsicheren Gefühl, weil er vieles raten musste – eine Woche später erfährt er, dass er bestanden hat. Eher wahrscheinlich: - A: Erleichtert – Die Belastung (das unsichere Gefühl, die Sorge ums Bestehen) löst sich durch die gute Nachricht vollständig auf. - E: Freude – Das Bestehen der wichtigen Prüfung ist ein klar positives Ereignis. Eher unwahrscheinlich: - B: Bereut etwas – Er hat sich „ausgiebig vorbereitet"; es gibt keine Fehlentscheidung. - C: Zuversichtlich – Es geht um ein abgeschlossenes Ereignis, nicht um eine positive Zukunftserwartung. - D: Herausgefordert und motiviert – Die Aufgabe ist bereits abgeschlossen; es steht keine anspruchsvolle Aufgabe mehr an. ### 29 Bernd sollte auf die Katze der Nachbarin aufpassen und keine Türen offen lassen – er vergisst die Balkontür, und die Katze ist verschwunden. Eher wahrscheinlich: - A: Bereut etwas – Im Nachhinein ist klar: Hätte er die Tür kontrolliert, wäre die Katze noch da – er bedauert sein Versäumnis. - B: Schuldig – Sein eigenes, kontrollierbares Verhalten (Tür offen gelassen, obwohl er explizit gewarnt wurde) hat den Verlust der Katze verursacht – die Kernbedingung für Schuldgefühl. - D: Ärger – Er ärgert sich über sich selbst und sein vermeidbares Versäumnis. Eher unwahrscheinlich: - C: Mitleid – Mitleid braucht eine leidende Person, deren Not man nicht selbst verursacht hat; hier ist Bernd selbst der Verursacher. - E: Enttäuscht – Es gab keine Erwartung an jemand anderen, die nicht erfüllt wurde; das Problem hat er selbst verursacht. ### 30 Kunstliebhaberin Xenia will im Museum die Sonderausstellung ihres Lieblingskünstlers betreten – der Aufseher erklärt ihr, dass ihr Ticket nur für die Dauerausstellung gilt, was sie nicht wusste. Eher wahrscheinlich: - C: Überrascht – Sie hat mit der Einschränkung nicht gerechnet („Das hat Xenia nicht gewusst"). - E: Ärger – Ihr Ziel (die Ausstellung des Lieblingskünstlers) wird unerwartet blockiert; über die intransparente Ticketregelung ärgert man sich. Eher unwahrscheinlich: - A: Schuldig – Ein Missverständnis beim Ticketkauf ist kein Fehlverhalten, das Schaden verursacht hätte. - B: Entmutigt – Ihr Selbstvertrauen ist nicht betroffen. - D: Verachtung – Niemand verhält sich moralisch verwerflich; der Aufseher macht nur seine Arbeit. ### 31 Sophie wählte vor einem Jahr das Krankenhaus mit den versprochenen schnellen Karrierechancen – das Versprechen wurde gehalten, doch nun erfährt sie, dass sie im anderen Krankenhaus noch schneller aufgestiegen wäre. Eher wahrscheinlich: - B: Bereut etwas – Die klassische Reue-Konstellation: Eine bewusste frühere Entscheidung erweist sich im Nachhinein als die schlechtere Alternative – und schnelles Vorankommen ist ihr explizit wichtig. Eher unwahrscheinlich: - A: Entmutigt – Ihr Selbstvertrauen wurde nicht erschüttert; ihre Karriere läuft ja gut. - C: Schuldig – Sie hat niemandem geschadet. - D: Von sich enttäuscht – Ihre Erwartung an das gewählte Krankenhaus wurde erfüllt („Das Versprechen wurde gehalten"); es wurde keine Erwartung gebrochen. - E: Schämt sich – Es gibt kein Fehlverhalten und keinen öffentlichen Ansehensverlust. ### 32 Marco musste seine Freitagsschicht wegen eines wichtigen privaten Termins unbedingt tauschen und fand lange niemanden – schließlich erklärt sich Lisa bereit, obwohl ihr der ursprüngliche Termin besser gepasst hätte. Eher wahrscheinlich: - A: Dankbar – Lisa hilft ihm konkret und nimmt dafür sogar einen eigenen Nachteil in Kauf; Marco profitiert direkt davon. - D: Freude – Sein wichtiger privater Termin ist gerettet – ein positives Ereignis. - E: Erleichtert – Die Belastung (erfolglose Suche, drohende Terminkollision) löst sich durch Lisas Zusage auf. Eher unwahrscheinlich: - B: Zuversichtlich – Es gibt keinen Bezug zu einer offenen Zukunftsentwicklung; das Problem ist gelöst. - C: Ausgeglichen – Eine einzelne gelöste Stresssituation belegt keinen stabilen, ruhigen Gesamtzustand. ### 33 Martin hat zwei Monate hart an einem Forschungsprojekt gearbeitet, alle Probleme gemeistert und es erfolgreich abgeschlossen – überzeugt, dass nicht jeder das geschafft hätte, genießt er nun seinen Urlaub. Eher wahrscheinlich: - A: Zufrieden – Projekt erfolgreich, Probleme gemeistert, wohlverdienter Urlaub: Das Gesamtbild seiner Lage ist rundum positiv, ohne offene Baustellen. - B: Stolz – Eine besondere eigene Leistung ist explizit belegt: Er war „überzeugt, dass nicht jeder so erfolgreich gewesen wäre". Eher unwahrscheinlich: - C: Zuversichtlich – Es steht keine offene Zukunftsentwicklung an; das Projekt ist abgeschlossen. - D: Dankbar – Niemand hat ihm geholfen oder etwas zugewendet. - E: Herausgefordert und motiviert – Die anspruchsvolle Aufgabe liegt hinter ihm; im Urlaub gibt es keine aktuelle Herausforderung. ### 34 Julia hat die Anwaltsprüfung bestanden, die dafür verschobene Traumreise nach Japan nachgeholt, und alle Erwartungen an den Urlaub wurden erfüllt – sie fühlt sich vollkommen zufrieden und entspannt. Eher wahrscheinlich: - C: Zufrieden – Der Text belegt es wörtlich („vollkommen zufrieden"): Prüfung bestanden, Traum erfüllt, alle Erwartungen eingelöst. - D: Freude – Die erfüllte Traumreise mit Freunden ist ein eindeutig positives Ereignis. - E: Entspannt – Auch das steht wörtlich im Text; nach dem Prüfungsstress kann sie nun abschalten und genießen. Eher unwahrscheinlich: - A: Beeindruckt – Es gibt keine Leistung eines anderen, die ihre Erwartungen übertroffen hätte. - B: Überrascht – Alles verlief genau wie erwartet („Alle ihre Erwartungen … wurden erfüllt"). ### 35 Felix, dem Ehrlichkeit und Leistung wichtig sind, löste die schweren Physikaufgaben selbstständig und bekam ein „Befriedigend" – sein Banknachbar kopierte aus dem Lösungsbuch und erhielt ein „Sehr gut", das er aus Felix' Sicht nicht verdient hat. Eher wahrscheinlich: - B: Ärger – Der Unehrliche wird besser belohnt als der Ehrliche – eine klare Ungerechtigkeit, die Felix' zentrale Werte verletzt. - C: Neidisch – Der Nachbar besitzt die Bestnote, und der Text belegt explizit, dass Felix sie ihm nicht gönnt („hat die Note nicht verdient") – die zweite Neid-Bedingung. Eher unwahrscheinlich: - A: Enttäuscht – Der Text belegt keine konkrete eigene Notenerwartung, die nicht erfüllt worden wäre. - D: Überrascht – Er wusste, dass der Nachbar kopiert hat; das Ergebnis ist ärgerlich, aber nicht völlig unerwartet. - E: Entmutigt – Sein Selbstvertrauen in seine Fähigkeiten wird nicht infrage gestellt. ### 36 Lukas erhält die ersehnte Zusage des Top-Technologieunternehmens, muss dafür aber umziehen – seine Eltern, denen er seinen Weg verdankt und die er sehr schätzt, wird er künftig nur noch selten sehen. Eher wahrscheinlich: - A: Dankbar – Der Text belegt explizit, dass er ohne die Unterstützung seiner Eltern „nie so weit gekommen" wäre – konkrete Hilfe, von der er profitiert hat. - C: Traurig – Die geliebten Eltern künftig nur noch selten zu sehen ist ein echter Verlust, der seelischen Schmerz auslöst. - D: Freude – Die „ersehnte Jobzusage" eines Unternehmens, das nur die Besten nimmt, ist ein hochpositives Ereignis. Freude und Trauer schließen sich nicht aus. Eher unwahrscheinlich: - B: Schuldig – Eine legitime Karriereentscheidung ist kein Fehlverhalten, das Schaden verursacht. - E: Überrascht – Die Zusage war „ersehnt" und erarbeitet, kein unerwartetes Ereignis. ### 37 Emma hat sich lange auf den Musikwettbewerb vorbereitet und war mit ihrer Leistung zufrieden – doch die Konkurrenz war stark, und sie kann aktuell schwer einschätzen, ob es für den Sieg reicht. Eher wahrscheinlich: - A: Nervös – Die Situation hat hohe persönliche Bedeutung (sie wollte gewinnen), der Ausgang ist ungewiss und sie kann ihn nicht mehr beeinflussen – die typische Nervositäts-Konstellation in der Wartephase. Eher unwahrscheinlich: - B: Enttäuscht – Noch ist nichts entschieden; es wurde keine Erwartung enttäuscht, zumal sie mit ihrer Leistung zufrieden war. - C: Bereut etwas – Sie hat sich „lange und hart" vorbereitet; es gibt keine Fehlentscheidung. - D: Traurig – Es liegt kein Verlust und kein negatives Ereignis vor. - E: Überrascht – Dass die Konkurrenz stark ist, ist kein unerwartetes Ereignis im Sinne der Überraschung. ### 38 Maximilian wollte beim Schachturnier vor allem seine Fähigkeiten beweisen, war von einem Gegner besonders beeindruckt und erwartete keinen Sieg – doch zur Überraschung aller gewinnt er. Eher wahrscheinlich: - B: Freude – Der unerwartete Turniersieg ist ein klar positives Ereignis. - C: Stolz – Er hat sich gegen sehr starke Gegner durchgesetzt und damit seine Fähigkeiten eindrucksvoll bewiesen – eine besondere eigene Leistung. - D: Überrascht – Er „hatte keinen Sieg erwartet", und sein Name wird „zur Überraschung aller" aufgerufen – wörtlich belegt. Eher unwahrscheinlich: - A: Zuversichtlich – Es gibt keinen Zukunftsbezug; das Turnier ist vorbei. - E: Herausgefordert und motiviert – Die anspruchsvolle Aufgabe ist bereits abgeschlossen; nach dem Erfolg ist Stolz wahrscheinlicher. ### 39 Marias Patientin Frau Bauer, zu der sie ein enges Verhältnis hatte, litt zuletzt unter starken Schmerzen – heute Morgen erfährt Maria, dass sie in der Nacht friedlich eingeschlafen ist. Eher wahrscheinlich: - C: Traurig – Der Tod einer Person, zu der sie ein enges Verhältnis hatte, ist ein echter Verlust. - E: Erleichtert – Marias Belastung (ihre Traurigkeit über Frau Bauers starke Schmerzen) löst sich auf: Die Patientin musste nicht länger leiden und ist friedlich gegangen. Erleichterung und Trauer schließen sich hier nicht aus. Eher unwahrscheinlich: - A: Mitleid – Frau Bauer leidet nicht mehr; es gibt keine aktuelle Not, an der Maria Anteil nehmen könnte. - B: Überrascht – Bei einer schweren Krankheit mit starken Schmerzen ist der Tod kein unerwartetes Ereignis. - D: Bereut etwas – Maria hat keine Entscheidung getroffen, die sie als falsch bewerten könnte. ### 40 Tom macht Urlaub in den Alpen; beruflich wie privat läuft alles hervorragend, die Sonne scheint, und er fühlt sich rundum zufrieden. Eher wahrscheinlich: - D: Freude – Der gelungene Urlaub als „Tüpfelchen auf dem i" ist ein positives Erlebnis, über das er sich freut. - E: Zufrieden – Wörtlich belegt („rundum zufrieden"): Alle Lebensbereiche sind im Einklang, es gibt keine offenen Probleme. Eher unwahrscheinlich: - A: Dankbar – Es gibt keine Person, die ihm geholfen oder etwas zugewendet hätte. - B: Zuversichtlich – Es steht keine offene Zukunftsentwicklung im Raum, auf die er positiv blicken würde. - C: Stolz – Eine konkrete besondere Leistung wird nicht beschrieben. ### 41 Daniel verzichtete beim Gebrauchtwagenkauf entgegen dem Rat seiner Freunde auf eine Inspektion – das sieht er heute als Fehler. Es traten zwar Probleme auf, doch die Reparaturkosten waren überraschend niedrig. Eher wahrscheinlich: - B: Erleichtert – Die befürchtete Konsequenz seines Fehlers blieb aus: Die Kosten waren „überraschend niedrig" – die Belastung löst sich weitgehend auf. - C: Bereut etwas – Wörtlich belegt: Er „sieht das heute als Fehler" – die bewusste Entscheidung gegen die Inspektion erwies sich im Nachhinein als falsch. - E: Enttäuscht – Seine Erwartung, dass das Auto wie zugesichert „in einwandfreiem Zustand" ist, wurde nicht erfüllt. Eher unwahrscheinlich: - A: Verzweifelt – Die Probleme waren klein und günstig zu beheben; von Ausweglosigkeit kann keine Rede sein. - D: Entmutigt – Sein Selbstvertrauen in eine Aufgabe oder Fähigkeit ist nicht betroffen. ### 42 Max vergisst in der Eile sein Handgepäck mit wichtigen Dokumenten am Flughafen – im Fundbüro stellt er fest, dass alles gefunden und sicher aufbewahrt wurde. Eher wahrscheinlich: - B: Erleichtert – Die akute Sorge um Dokumente und persönliche Gegenstände löst sich vollständig auf – wörtlich belegt („stellt er erleichtert fest"). Eher unwahrscheinlich: - A: Enttäuscht – Es wurde keine Erwartung enttäuscht; die Geschichte geht gut aus. - C: Bereut etwas – Das Vergessen in der Hektik war keine bewusste Entscheidung, und der Schaden blieb aus. - D: Ärger – Nach dem glücklichen Ausgang gibt es keinen aktuellen Ärger-Auslöser mehr. - E: Traurig – Es liegt kein Verlust vor; das Gepäck ist wieder da. ### 43 Bei der Gartenschau stellt sich heraus, dass der Standteil von Suads Nachbarin schlecht gepflegt ist – doch die Nachbarin gibt Suad die Schuld, obwohl Suad ihr im letzten Jahr mehrfach selbstlos Pflanzen geschenkt hat und dachte, sich auf sie verlassen zu können. Eher wahrscheinlich: - A: Bereut etwas – Im Nachhinein erweist sich ihr Vertrauen (und ihre großzügigen Geschenke ohne Gegenleistung) als Fehleinschätzung – „offenbar sieht ihre Nachbarin das anders". - C: Ärger – Die Nachbarin hat schlecht gearbeitet und schiebt die Schuld auch noch ungerechterweise auf Suad – ein doppelter Ärger-Auslöser. - D: Enttäuscht – Ihre klar belegte Erwartung („dachte, dass sie sich auf seine Nachbarin verlassen kann") wurde nicht erfüllt. Eher unwahrscheinlich: - B: Traurig – Es liegt kein tiefer Verlust vor, sondern ein Konflikt um Verlässlichkeit und Fairness. - E: Entmutigt – Ihr Selbstvertrauen in ihre gärtnerischen Fähigkeiten ist nicht betroffen; ihr eigener Teil war gut gepflegt. ### 44 Jasper hatte nach der anspruchsvollen Zertifizierungsprüfung kein gutes Gefühl und sich innerlich schon mit dem Durchfallen abgefunden – heute erfährt er, dass er bestanden hat und ihm ein erneuter Antritt erspart bleibt. Eher wahrscheinlich: - D: Erleichtert – Die Belastung (erwartetes Durchfallen, drohender erneuter Prüfungsantritt) löst sich durch das Bestehen vollständig auf. - E: Überrascht – Er hatte sich „mit dem Gedanken angefreundet, durchgefallen zu sein" – das Bestehen kommt für ihn unerwartet. Eher unwahrscheinlich: - A: Herausgefordert und motiviert – Die Aufgabe ist abgeschlossen; es steht keine Herausforderung mehr an. - B: Bereut etwas – Seine früheren Überlegungen, was er besser hätte machen können, haben sich mit dem Bestehen erledigt; es bleibt keine Fehlentscheidung mit negativen Folgen. - C: Zuversichtlich – Es gibt keinen Bezug zu einer offenen Zukunftsentwicklung. ### 45 Layla hatte für ihre erhoffte Beförderung herausragende Projektergebnisse liefern müssen; sie war überzeugt, alle Anforderungen erfüllt zu haben – doch wegen kleiner Mängel erhält sie nur eine gute Bewertung, die sie nachvollziehen kann. Eher wahrscheinlich: - B: Traurig – Die für sie sehr wichtige Beförderung ist damit vorerst verloren – ein schmerzhafter Rückschlag für jemanden, dem berufliche Leistungen so viel bedeuten. - C: Überrascht – Sie hatte „ein gutes Gefühl" und war überzeugt, alle Anforderungen erfüllt zu haben; die Mängel kommen für sie unerwartet. - E: Enttäuscht – Ihre konkrete Erwartung (herausragende Bewertung, mögliche Beförderung) wurde nicht erfüllt. Eher unwahrscheinlich: - A: Nervös – Der Ausgang ist nicht mehr ungewiss; die Bewertung liegt vor. - D: Ärger – Die Beurteilung ist für sie „gut nachvollziehbar" – es fehlt die empfundene Ungerechtigkeit, die Ärger auslösen würde. ### 46 Zoe arbeitet müde und unter Zeitdruck an einer entscheidenden Präsentation, vergisst zu sichern – der Laptop stürzt ab, drei Stunden Arbeit sind verloren, und sie glaubt nicht mehr, rechtzeitig fertig zu werden. Eher wahrscheinlich: - A: Bereut etwas – Hätte sie zwischengespeichert, wäre nichts verloren – sie bedauert ihr Versäumnis unmittelbar. - C: Ärger – Der Absturz im ungünstigsten Moment und der Verlust von drei Stunden Arbeit sind ein massiver Ärger-Auslöser (auch über sich selbst). - D: Entmutigt – Sie „glaubt, dass sie die Präsentation nicht mehr rechtzeitig fertigstellen kann" – ihr Zutrauen, die Aufgabe zu schaffen, ist erschüttert. Eher unwahrscheinlich: - B: Von sich enttäuscht – Es gab keine konkrete Erwartung an sich selbst, die gebrochen wurde; das Vergessen passierte in der Hektik. - E: Schuldig – Sie hat nur sich selbst bzw. ihrer Arbeit geschadet, keiner anderen Person – dafür passt Reue, nicht Schuldgefühl. ### 47 Hugo hat sich lange auf das Vorstellungsgespräch für seinen Traumjob vorbereitet und fand seine Leistung gut – doch die Mitbewerber sind ebenfalls sehr stark, und er kann seine Chancen aktuell schwer einschätzen. Eher wahrscheinlich: - C: Nervös – Hohe persönliche Bedeutung (Traumjob), ungewisser Ausgang, keine Kontrolle mehr über das Ergebnis – die typische Nervositäts-Konstellation in der Wartephase. Eher unwahrscheinlich: - A: Bereut etwas – Er hat „lange vorbereitet und hart gearbeitet"; es gibt keine Fehlentscheidung. - B: Traurig – Es liegt kein Verlust vor; noch ist nichts entschieden. - D: Von sich enttäuscht – Er fand seine Leistung im Gespräch ausdrücklich gut. - E: Überrascht – Starke Mitbewerber sind kein unerwartetes Ereignis. ### 48 Fatima hat im schwierigen Kundengespräch ihr Bestes gegeben, rechnet aber eher damit, den Auftrag nicht bekommen zu haben – dann entscheidet sich der Kunde doch für ihre Firma. Eher wahrscheinlich: - C: Erleichtert – Ihre Belastung (das schlechte Gefühl, die Erwartung der Absage) löst sich durch die Zusage auf – die klassische Erleichterungs-Situation. Eher unwahrscheinlich: - A: Bereut etwas – Sie hat ihr Bestes gegeben; es gibt keine Fehlentscheidung. - B: Stolz – Sie selbst bewertete ihre Leistung skeptisch; der Text belegt keine als besonders empfundene Eigenleistung – zudem blieb die Bravour-Leistung (mit Gehaltserhöhung) aus. - D: Herausgefordert und motiviert – Die Aufgabe ist abgeschlossen. - E: Zuversichtlich – Ein Bezug zu einer offenen, positiven Zukunftsentwicklung fehlt im Text. ### 49 Olivias bester Mitarbeiter kündigt, weil seine Familie im Ausland endlich passende Jobs gefunden hat – für die verständnisvolle, schwer aus der Fassung zu bringende Chefin ist das nachvollziehbar, aber sie schätzt ihn sehr. Eher wahrscheinlich: - B: Traurig – Sie verliert einen Mitarbeiter, den sie „sehr schätzt" – ein echter Verlust, der seelischen Schmerz auslöst. Eher unwahrscheinlich: - A: Enttäuscht – Die Entscheidung ist für sie „nachvollziehbar"; es wurde keine Erwartung an den Mitarbeiter gebrochen. - C: Ärger – Niemand verhält sich falsch oder ungerecht; zudem ist Olivia ausdrücklich schwer aus der Fassung zu bringen. - D: Überrascht – Die Kündigung hat einen nachvollziehbaren, sich abzeichnenden Grund (lange Jobsuche der Familie); der Text belegt kein unerwartetes Ereignis. - E: Bereut etwas – Olivia hat keine Entscheidung getroffen, die sie als falsch bewerten könnte. ### 50 Omars schwieriger Teamkollege, mit dem es ständig Konflikte gab, wird versetzt – der zukünftige Kollege wirkt sehr sympathisch und teilt viele Interessen mit ihm. Eher wahrscheinlich: - B: Erleichtert – Die dauerhafte Belastung (ständige Konflikte, die sogar seine Arbeitsleistung beeinträchtigten) löst sich durch die Versetzung auf. - C: Zuversichtlich – Der sympathische neue Kollege mit gemeinsamen Interessen gibt ihm konkreten Grund, positiv auf die künftige Zusammenarbeit zu blicken. Eher unwahrscheinlich: - A: Herausgefordert und motiviert – Es steht keine schwierige Aufgabe an; die Situation wird leichter, nicht anspruchsvoller. - D: Stolz – Es liegt keine eigene Leistung vor; die Versetzung geschah ohne sein Zutun. - E: Dankbar – Es gibt keine Person, die ihm gezielt geholfen hätte. ### 51 Nora arbeitet konzentriert an einem für ihre Zukunft wichtigen Startup-Projekt; als Expertin traut sie sich den Erfolg zu, kämpft aber mit Finanzierungsschwierigkeiten – die Arbeit macht ihr trotzdem Spaß. Eher wahrscheinlich: - B: Zuversichtlich – Zukunftsbezug (Projekterfolg) und positiver Glaube daran sind belegt: Sie ist Expertin und „traut sich zu, das Projekt zum Erfolg zu führen". - C: Herausgefordert und motiviert – Beide Bedingungen sind erfüllt: eine schwierige Aufgabe (viele Finanzierungsschwierigkeiten) und hoher innerer Antrieb (die Arbeit macht ihr Spaß, sie begeistert sich persönlich). Eher unwahrscheinlich: - A: Bereut etwas – Es gibt keine Entscheidung, die sie als falsch bewertet. - D: Stolz – Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen; es liegt noch keine vollbrachte Leistung vor. - E: Überrascht – Es gibt kein unerwartetes Ereignis. ### 52 Ziad entschied sich vor zwei Jahren nach reiflicher Überlegung gegen den Einstieg in eine Technologiefirma – diese ist inzwischen sehr erfolgreich, und über die Karrierechance hätte er sich heute sicher gefreut. Eher wahrscheinlich: - D: Bereut etwas – Die klassische Reue-Konstellation: Eine bewusste frühere Entscheidung erweist sich im Nachhinein als die schlechtere Alternative („über diese Karrierechance hätte er sich heute sicher gefreut"). Eher unwahrscheinlich: - A: Enttäuscht – Es wurde keine Erwartung an jemanden oder etwas gebrochen; die Firma hat sich einfach gut entwickelt. - B: Entmutigt – Sein Selbstvertrauen in eine aktuelle Aufgabe ist nicht betroffen. - C: Schämt sich – Es gibt kein Fehlverhalten, das andere bemerken; sein Ansehen ist nicht beschädigt. - E: Schuldig – Er hat niemandem geschadet; die Entscheidung betraf nur ihn selbst. ### 53 Amelia möchte ihren Auszubildenden Fleiß und Anstrengung vermitteln – im Beurteilungsgespräch loben die anderen Ausbilder die Leistungen und ausdrücklich auch den Fleiß ihrer Azubis; die Werte scheinen verinnerlicht. Eher wahrscheinlich: - A: Zuversichtlich – Dass ihre Azubis die Werte „bereits selbst verinnerlicht" haben, gibt ihr konkreten Grund, positiv auf deren weitere Entwicklung und ihre Ausbildungsarbeit zu blicken. - D: Freude – Das Lob für ihre Auszubildenden und das Aufgehen ihres Erziehungsziels sind ein klar positives Ereignis. Eher unwahrscheinlich: - B: Beeindruckt – Der Text belegt nicht, dass die Leistungen ihre Erwartungen übertroffen hätten; es bestätigt sich vielmehr, was sie vermitteln wollte. - C: Überrascht – Es gibt keinen Hinweis, dass sie mit dem Ergebnis nicht gerechnet hat. - E: Erleichtert – Es ist keine vorherige Sorge oder Belastung belegt. ### 54 Luca arbeitet an einem schwierigen, aber für ihn hochinteressanten Projektantrag, fühlt sich kompetent, war im Rückstand – durch die Korrekturhilfe eines Kollegen kann er den Abgabetermin nun voraussichtlich halten. Eher wahrscheinlich: - B: Herausgefordert und motiviert – Beide Bedingungen erfüllt: komplexes Thema mit vielen Herausforderungen plus großes persönliches Interesse am Inhalt. - C: Dankbar – Der Kollege hat ihm konkret geholfen (Korrekturlesen), und Luca profitiert direkt davon (Termin haltbar). - E: Zuversichtlich – Er fühlt sich kompetent und kann den Abgabetermin „seiner Meinung nach auch einhalten" – positiver Blick auf den Ausgang. Eher unwahrscheinlich: - A: Stolz – Der Antrag ist noch nicht fertig; es liegt keine abgeschlossene Leistung vor. - D: Überrascht – Es gibt kein unerwartetes Ereignis. ### 55 Zahras Kollege, der aus ihrer Sicht fremde Ideen als eigene ausgibt, erhält aufgrund der gemeinsamen Leistung eine Beförderung, die ihrer Meinung nach ihr zugestanden hätte und die sie gut hätte gebrauchen können – ändern lässt sich daran nichts mehr. Eher wahrscheinlich: - A: Neidisch – Der Kollege besitzt die Position, die Zahra explizit selbst haben wollte und ihm nicht gönnt („die Beförderung würde ihr und nicht ihrem Kollegen zustehen") – beide Neid-Bedingungen erfüllt. - C: Ärger – Die als unverdient empfundene Beförderung des Kollegen ist eine klare Ungerechtigkeit. - E: Traurig – Die verlorene, nicht mehr änderbare Chance („die Position hätte sie gut gebrauchen können") löst seelischen Schmerz aus. Eher unwahrscheinlich: - B: Überrascht – Der Text belegt kein unerwartetes Ereignis; das Verhalten des Kollegen kennt sie bereits. - D: Bereut etwas – Sie konnte sich den Projektpartner nicht aussuchen; es gibt keine eigene Fehlentscheidung. ### 56 Rania führt seit drei Jahren mit ihrem Geschäftspartner ein erfolgreiches Unternehmen, die Zusammenarbeit ist harmonisch und innovativ – und auch privat könnte es ihrer Meinung nach nicht besser laufen. Eher wahrscheinlich: - B: Zufrieden – Das Gesamtbild ist rundum positiv und ohne ungelöste Probleme – beruflich wie privat „könnte es nicht besser laufen"; die Paradebedingung für Zufriedenheit. - C: Schätzt ihren Geschäftspartner sehr – Die enge, positive Beziehung ist klar belegt: Sie verstehen sich sehr gut, es gibt kaum Unstimmigkeiten, und sie genießen die gemeinsame Arbeit. Eher unwahrscheinlich: - A: Erleichtert – Es gab keine Belastung, die sich aufgelöst hätte. - D: Überrascht – Es gibt kein unerwartetes Ereignis; der Zustand besteht seit Jahren. - E: Stolz – Der Unternehmenserfolg wäre denkbar, aber der Text betont den Zustand der Harmonie und Zufriedenheit, nicht eine herausgehobene besondere Leistung.